Datensouveränität
English: Data Sovereignty
Also known as: Data Sovereignty, Digitale Souveränität
Das Recht und die Fähigkeit, die vollständige Kontrolle über eigene Daten zu behalten — besonders relevant beim Einsatz von KI-Tools in Unternehmen.
Datensouveränität
Datensouveränität bezeichnet die vollständige Kontrolle eines Unternehmens über seine Daten: wo sie gespeichert sind, wer Zugriff hat, wie sie verarbeitet werden und ob sie für Training genutzt werden dürfen.
Bedeutung beim KI-Einsatz
Wenn Unternehmen Code und Geschäftslogik an KI-Dienste senden, entstehen Fragen:
- Werden die Daten zum Modell-Training genutzt?
- Wo werden die Daten gespeichert (EU oder US)?
- Kann der Anbieter auf die Daten zugreifen?
Nopex-Garantien
- EU-Hosting: Alle Kundendaten in deutschen/EU-Rechenzentren
- Kein Training: Kundendaten werden nicht zum Modell-Training genutzt
- Self-Hosting: Enterprise-Kunden können Nopex vollständig im eigenen Rechenzentrum betreiben
- Verschlüsselung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Code-Transfers
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DSGVO & KI
Die Datenschutz-Grundverordnung stellt besondere Anforderungen an KI-Systeme: Transparenz, Zweckbindung und Rechte der Betroffenen müssen auch beim KI-Einsatz gewährleistet sein.
EU AI Act
Die erste umfassende KI-Regulierung der Welt, in Kraft seit 2024. Klassifiziert KI-Systeme nach Risikoklassen und definiert Anforderungen für Unternehmen im EU-Binnenmarkt.
Vendor Lock-in
Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter, die einen Wechsel zu Alternativen schwierig oder kostspielig macht — ein relevantes Risiko bei KI-Plattformen.